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Was es heißt achtsamer im Alltag zu sein, lesen wir beim Schmökern in jedem Buchladen, an jedem Zeitschriftenkiosk oder Online-Magazin. Zahlreiche Blogs und Instagramaccounts widmen sich diesem Thema, teilweise sogar ausschließlich (@cactiandpeonies natürlich eingeschlossen). Achtsamkeit ist ein Thema, welches uns irgendwie alle beschäftigt. Manche halten relativ wenig davon, andere wiederum richten ihr ganzes Leben danach. Den einen richtigen Weg gibt es auch hier nicht. Doch eines ist klar: Die Tendenz zu einem bewussten und achtsamen Leben ist nicht mehr bloß ein Trend oder der neueste Hipster-Shit, der bald wieder geht. Achtsamkeit in den Alltag integrieren ist zu einer Bewegung geworden, um genauer zu sein zu einem Lebensstil und lässt uns gerade jetzt, während der Pandemiezeit, einmal mehr darüber nachdenken, wie wir eigentlich leben möchten. Lange Zeit habe ich eine ganz bestimmte Sucht ausgelebt, den „Stoff“ ins Unermessliche konsumiert und nie hinterfragt, was ich da eigentlich tue, beziehungsweise in meinem Fall nicht tue. Die Rede ist vom exzessiven Lesen über Achtsamkeit, über Sinnfindung und dem eigenen Higher Self. Zahlreiche Bücher und Zeitschriften wanderten über die Kassentheke. …

Montage: Manchmal reicht mir „9-to-5“ einfach nicht

Es ist wieder Montag. Der analoge Wecker klingelt um halb sechs in der Früh. Im Halbschlaf drücke ich das Schlummerknöpfchen. Nochmal kurz innehalten und ins Kissen versinken. Das Ganze ziehe ich mindestens drei Mal durch. Je nach Müdigkeitsgrad kann dieser Prozess bis zu einer Stunde andauern. Doch heute nicht. Heute ist Duschen dran. Ich stelle den Wecker auf „aus“ und stehe auf. Im Dunkeln ertaste ich mein Handy, welches auf der Fensterbank im Flugmodus liegt, dann den Lichtschalter für den Flur. Klick – der Tag kann beginnen. Ich torkele die alte Holztreppe herunter, es folgt kalter Fliesenboden. Spätestens jetzt, bin ich wach. Klick – zweiter Lichtschalter. Diesmal in der Küche. Ich zapfe mir meinen ersten Kaffee am Kaffeeautomaten. Während die Bohnen mahlen, trinke ich einen großen Schluck kaltes klares Wasser aus dem Hahn. Das tut gut. Halbnackt, mit meinem Dutt auf Halbmast und einer vollen Kaffeetasse, laufe ich ins Bad. Klick- dritter Lichtschalter. Ich nippe an meiner Tasse, gucke in den Spiegel und beurteile, ob ich ausgeschlafen bin oder die Nacht zu kurz war (#Augenringe). …

Sind wir noch Freunde?

Ein Thema, welches mich im letzten Jahr viel beschäftigt hat, ist das Thema Freundschaft. Es ging sogar so weit, dass ich im Büro einen Zettel mit der Aufschrift „Was bedeutet für dich Freundschaft?“ ausgelegt habe und beinahe Jeden befragt habe, der glaubte eine Antwort darauf zu haben. Ich habe ein Telefoninterview mit meiner Tante geführt und mir dabei seitenlange Notizen gemacht, nur um den Kern der Sache zu erkennen. Auch Freunde habe ich an meinen Gedanken teilhaben lassen. Die Antworten waren dabei so vielseitig wie Freundschaften selbst nur sein können. Die einen verbinden mit Freundschaft das Spiel zwischen Nähe und Distanz halten, andere erwarten von einer Freundschaft, dass sie Werte wie Respekt, Vertrauen und Ehrlichkeit widerspiegelt. Manche Menschen brauchen den täglichen Kontakt zu ihren Freunden und für manche reicht es völlig aus, wenn man sich alle paar Wochen mal sieht. Dann gibt es da noch diese besonderen Freundschaften. Freunde, die man Jahre nicht sieht, doch wenn ein Wiedersehen kommt, alles so scheint, als habe man sich gestern erst getrennt. Es gibt Menschen, die können ihre …

Willkommen!

Dieser Blog ist eine Reise: Eine Reise durch das wunderbare Leben, eine Reise zu mir selbst, eine Reise zu mehr Bewusstsein und Achtsamkeit, zu mehr Kreativität und der eigenen Schöpferkraft, verbunden mit dem Weg zu einem nachhaltigeren und umweltfreundlicheren Leben. Diese Reise soll vor allem Spaß machen und motivieren das eigene Leben so zu gestalten, wie man es möchte! Ich liebe es neue kreative Wege zu gehen und deswegen wird ein wichtiger Schwerpunkt auf dem Blog das Thema „Nachhaltigkeit“ sein. Ich habe mich in meiner Masterthesis intensiv mit dem Thema Nachhaltigkeit in der Bekleidungsindustrie befasst und möchte den Bereich SLOW FASHION im Alltag greifbarer machen. Weg von Billigherstellern und Massenkonsum, hin zu einer Mode, die einen Wert hat, uns ausmacht und uns im Leben begleitet. Doch nicht nur nachhaltige Mode darf dabei im Fokus stehen, es gilt generell neue nachhaltige Wege im Alltag zu beschreiten. Sei es mehr Nachhaltigkeit in der Küche, im Bad, im Garten oder im Verkehr – wir alle können relativ leicht große Veränderungen bewirken. Ich befinde mich noch ganz am Anfang …